Erstellt am: 01.12.2017

Der Lebkuchenbrief

Ein Geschenk machen. Viele von uns kennen diesen Satz und er wird in den nächsten Wochen wieder aktuell. Toll ist es, wenn wir diesen Satz mit „Ich darf" beginnen. Ein Geschenk darf immer auch ein Teil von uns selbst sein, den wir unabhängig vom Geldwert des Geschenkes als wertvoll betrachten. Im „machen" steckt, dass wir aktiv etwas tun - vielleicht sogar mit unseren Händen - und wir erinnern uns an unsere Kindheit, in der schon das selbstgemachte Geschenk z.B. für Mutter und Vater das größte Geschenk war.

Einen Lebkuchen machen. Das kann fast keiner mehr so richtig. Auch die großen Produzenten, die gerade millionenfach ihre Lebkuchen auf den Markt werfen, haben den handgemachten Lebkuchen schon lange vergessen. Maschinen haben leider kein Herz und Liebe können sie auch nicht produzieren. Beides fehlt in diesen Lebkuchen.

In unserem Geschenk, den Lebkuchen von Bäckermeister Arnd Erbel, treffen sich jahrhundertealtes Wissen und Können. Das Rezept hat sein Großvater Leonhard Erbel aus der vorderen Sterngasse in Nürnberg mitgebracht, wo er als junger Bäckermeister gearbeitet hat. Auf diesem Rezept basierend, entstehen Jahr für Jahr neue Nuancen. Zum Beispiel sind in 2017 mehr Dörrpflaumen in den Lebkuchen und das Orangeat ist leicht zurückgenommen. Weitere Inhaltsstoffe sind Nüsse, Mandeln, Eiklar und Rohrohrzucker. Alles in Bioqualität. Bei der Schokolade hat Arnd Erbel entschieden, weil er die gewünschte Qualität in Bio nicht bekommen hat, dass er 16 Euro pro Kilo in ausgezeichnete Schoko-ladenqualität investiert. Die Herstellung der Lebkuchen ist eine Kunst für sich. Eiklar und Zucker werden zu Schnee geschlagen. Marzipanrohmasse mit fein zerkleinertem Dörrobst und Orangeat verknetet und diese fruchtigen Massen dann mit Nüssen, Mandeln, Mehl und Hirschhornsalz backfertig gemacht. Es ist gelebtes Handwerk die Lebkuchenmasse auf die speziell dünnen Oblaten aufzubringen und so zu backen, dass keine Saftbomben entstehen, sondern ein einmaliges Handgebäck. Bis die Lebkuchen dann als Geschenk verschickt werden können, braucht es noch handgemachte, eckgeheftete Kartons aus einer Manufaktur, textilummantelte Kreuzgummischlaufen und spezielle Zellophantüten für jeden einzelnen Lebkuchen.

Lebkuchen als Geschenk passen gut in diese Zeit. Sie passen zu Erntedank, weil die benötigten Zutaten gerade da geerntet werden können. Lebkuchen passen also dafür „danke" zu sagen, für das, was wir ernten dürfen. Kuchen sind immer etwas Besonderes. Besonders wenn sie von der Mutter gemacht werden. Jeden von uns hat Mutterkuchen genährt.

Lebkuchen bringen Reinhold Messner über den Berg und uns über den Winter, so Arnd Erbel. Deshalb unser Tipp: Gönnen Sie sich bitte in den nächsten Wochen den einen oder anderen Abend mit Ihrer Liebsten / Ihrem Liebsten / Ihren Lieben. Brechen Sie den Lebkuchen in der Mitte auseinander und genießen Sie eine Hälfte zusammen mit einem guten Glas Wein. Ein schönes Zeichen. Ein göttliches Geschenk.

Den Lebkuchenbrief gibt es im Shop von Bäckermeister Arnd Erbel unter www.arnderbel.de

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Thomas Rösch

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